ART Düsseldorf Leichtathletik

Bei extrem widrigen wie hinderlichen Windverhältnissen in Heilbronn verteidigte die 22-jährige ART-Dreispringrin Jessie Maduka mit neuer Bestleistung von 13,89 Meter ihren U23-DM-Titel bereits zum dritten Male. Zu gerne hätte sie auch die EM-Norm für Berlin in fünf Wochen geschafft (13,90 Meter), musste aber bei einer Reihe von Sprüngen gegen einen Wind von bis zu 2,1 Meter/Sekunden anrennen.

"Es war wegen des Windes super-schwierig beim Anlauf", sagte Maduka nach dem Wettkampf, über dessen Ergebnis sie sich dennoch freute. "Für die EM-Norm habe ich noch ein bis zwei Gelegenheiten." Sie gewann übrigens mit einem höchst ungewöhnlichen Vorsprung von 1,26 Meter. In der Meldeliste hatte sie schon mit 70 Zentimetern vorne gelegen. ART-Trainer Ralf Jaros konnte mit ihr bisher erst wenige Trainingseinheiten gestalten, da Jessie Maduka erst seit dem 22. Juni aus Los Angeles zurück ist, wo sie ihr Bachelor-Studium erfolgreich abgeschlossen hatte. Neben dem Titelgewinn für Jessie Maduka gab es auch die Vizemeisterschaft im Speerwerfen für ihre 21-jährige Klub-Kollegin Katrin Missing, die nach gerade überstandener Sommergrippe mit 48,93 m (Bestleistung: 52,05 m) sich Silber erkämpfte und damit ihrem 81-jährigen Trainer Manfred Poppe das "schönste Geburtstagsgschenk" machte. Der 18-jährige ART-Dreispringer Aimo Warnt (Bestleistung 14,99 Meter) belegte im Kampf gegen die bis zu vier Jahre älteren Springer mit der Weite von 14,54 Meter den siebten Rang.

 

Katrin Missing wurde Deutsche U 23-Vizemeisterin im Speerwerfen und Nächte ihrem Trainer Manfred Poppeo das schönste Geschenk zum 81. Geburtstag.